TWIKE Klub

 
 AUSTRO SOLAR 1997
 
Inhalt

Überblick
Anfahrt nach Innsbruck
E-Mobil-Seminar
Das Rennen
Gesamtwertung der Kategorie TWIKE
Gesamtwertung der weiteren Kategorien

Wertung Teil 1:
Geschicklichkeits-Parcours in Innsbruck
Wertung Teil 2:
Beschleunigungsprüfung auf der Telfser Allee
Wertung Teil 3:
Bergprüfung zum Piburger See
Wertung Teil 4:
Etappe Innsbruck - Ötz - Innsbruck
Wertung Teil 5:
Energiebezug
Wertung Teil 6:
Bergprüfung Weerberg

 
 
Überblick

Vom Donnerstag, 5. Juni 1997 bis zum Samstag 7. Juni wurde in Innsbruck und Umgebung im österreichischen Tirol eine internationale Sternfahrt für Solar- und E-Mobile durchgeführt. Veranstalter waren der Automobilclub ÖAMTC und die Elektrizitätswirtschaft VEÖ. Einige Dutzend Fahrerinnen und Fahrer meldeten sich in den verschiedenen Kategorien an. Aus der Schweiz kamen auch eine Reihe von Fahrzeugen, darunter 10 TWIKE. Die Organisatoren entschieden sich kurzfristig, eine spezielle "Kategorie TWIKE" einzuführen.

Am ersten Tag fand als Auftakt ein Symposium zum Thema "E-Mobile als Tourismus-Chance" statt. Die Stadtbehörden von Innsbruck luden am Abend zu einem speziellen Empfang, wo die Gäste offiziell begrüsst wurden. Der Wettbewerb war aufgeteilt in einzelne Prüfungen, wo Geschicklichkeit, Sparsamkeit, Leistungsfähigkeit und die Fahrkunst eine Rolle spielten. Gewonnen haben in den Hauptkategorien zwei Schweizer, die über leistungsfähige Technik von Brusa verfügen. (Ranglisten siehe unten.)

Der Spass am Mitmachen stand im Vordergrund. Ausser einer Batteriepanne bei einem der Elektrofahrräder gab es keine nennenswerten technischen Probleme. Die Organisatoren hatten den Anlass im Griff. Man konnte die Fahrten, die Gegend und die Leute geniessen. Das Tirol und seine grösste Stadt Innsbruck waren die Reise wert!

 

Anfahrt nach Innsbruck

Frühmorgens am Mittwoch, 4. Juni 97 traf man sich bei Heinz Mundwyler in Wetzikon. Paul Beeler, Matilda Monn, Maeni Mueggler, Hanspeter Ricklin, Frank Rupp, Maya Schnyder, Markus Speich, Peter Strittmatter, Beat Wenger, Robert Widmer und Peter Zeller waren aus verschiedenen Gegenden mit ihren TWIKE hergereist.

Nachdem alle der hier startenden neun Fahrzeuge geladen waren, fuhr die auffällige TWIKE-Schlange los durch das Zürcher Oberland über den Rickenpass nach Wattwil und hinauf gegen Alt St. Johann. Beim Restaurant "3 Eidgenossen" in Starkenbach gibt es einen Campingplatz mit zahlreichen Steckdosen. Der Wirt hatte extra für uns aufgemacht und servierte einen feinen Zmorge.


Unterwegs im oberen Toggenburg Richtung Alt St. Johann

Die Stimmung und das Wetter waren ausgezeichnet. Die Fahrt ging weiter über Wildhaus zu einem Kurzbesuch bei der Elektronikfirma Brusa in Gams, die weltbekannte Antriebe für Elektrofahrzeuge entwickelt und auch für das TWIKE Teile herstellt. In Feldkirch kurz nach der Grenze zu Liechtenstein wurden wir ungeduldig erwartet. Man hatte gedacht, wir kämen eine Stunde früher und hatte Schulklassen und das Fernsehen aufgeboten. Am meisten Geduld hatten einige Fotografen, die dann doch noch zu attraktiven Aufnahmen kamen. Beim städtischen Elektrizitätswerk hatte Edi Stolz vom Elektromobil-Club der Schweiz ECS eine Reihe von Steckdosen installiert, so dass alle gleichzeitig volltanken konnten. Er betreute uns auf den weiteren Etappen ausgezeichnet.

Für die Fahrt auf Österreichs Autobahnen musste eine Vignette, das sogenannte "Pickerl" erworben werden. Bis sich alle damit eingedeckt hatten, waren die Fahrzeuge schon wieder ziemlich vollgeladen. Die Route führte durch das Land Vorarlberg ostwärts. Der nächste Halt war an der Steigung zum Arlberg-Pass in Dalaas. Wir trafen Wilfried Blum mit seiner Frau in einem Citröen AX Electrique und Heini Holliger mit seinem Mini Evergreen, die ebenfalls direkt aus Zürich, bzw. Basel direkt zum Rennen unterwegs waren. Während die Fahrzeuge die Batterien luden, genossen die Insassen im nahen Restaurant riesengrosse Teller mit Käsespätzle und anderen Köstlichkeiten.


Auf der Arlberg-Passhöhe

Peter Strittmatter und Peter Zeller konnten es nicht lassen, den Arlberg-Pass bis zum höchsten Punkt zu erklimmen, wo sie zum Gaudi der Touristen kurz anhielten. Zeller fuhr vor lauter Freude auf ein nahes Schneefeld, wo er natürlich gleich steckenblieb. Nach einem kräftigen "Lupf" stand der schwungvollen Abfahrt nach Landeck nichts mehr im Wege. Die anderen Fahrzeuge hatten unterdessen den Weg durch den Autobahntunnel genommen.

Nach der Zwischenladung in Landeck führte die Reise durch das Bundesland Tirol nach Seefeld bei Innsbruck. Der letzte Teil der Strecke nach über 60 km war eine Steigung über einige hundert Höhenmeter mit praktisch leeren Batterien. Edi Stolz verhalf den bedürftigen Fahrzeugen zu einem flotten Abschleppmanöver, damit man noch rechtzeitig zum Abendessen im noblen Hotel erscheinen konnte. Seefeld ist ein ausgezeichneter Ort, um sich von einer Reise auszuruhen. Am Morgen konnte man entweder in den Hotel-Swimmingpool steigen, oder aber etwas länger schlafen.

Um die Batterien vor der rasanten Talfahrt etwas zu entladen, fuhren die TWIKE am Morgen kreuz und quer durch Seefeld und zogen die Blicke der Anwesenden auf sich. Futuristische Zeiten waren das. In Innsbruck begegneten wir auch Ulrich Spieker, der mit seinem TWIKE 123 von Norditalien durch das Engadin direkt nach Innsbruck gekommen war.

 

   
E-Mobil-Seminar

Am Donnerstag, 5. Juni 1997 trafen sich die Fachleute im Hotel Holiday Inn in Innsbruck zum Symposium "E-Mobile als Tourismus-Chance". Am Morgen diskutierte am "Visionäres zur Mobilität" und am Nachmittag "Praktische Ansätze zur Lösung touristischer mobilitätsbezüglicher Probleme". Vertreter von grossen Automobilfirmen, von Regierung und Tourismusverbänden brachten ihre Vorschläge zur Überwindung technischer und administrativer Hürden.

Aus der Schweiz war der Verbandspräsident der autofreien Kurorte anwesend und Sigrid Kleindienst Muntwyler vom Bundesamt für Energiewirtschaft, die beide gute Beiträge brachten.

Die Tagung wurde von zahlreichen Fachleuten besucht. Die Fahrerinnen und Fahrer hatten kaum Interesse daran und zogen es vor, durch die Stadt zu bummeln.

 

Das Rennen

Donnerstag, 5. Juni 1997
8-14 Uhr: Ankunft und Registrierung
17.00 Uhr: Geschicklichkeits-Parcours

Freitag, 6. Juni 1997
9.00 Uhr: Innsbruck - Zirl - Telfs (Beschleunigungsprüfung) - Obermieming - Barwies - Mötz - Ötz (ca. 60 km)
14.00 Uhr: Piburger See (Bergprüfung) - Silz - Telfs - Pfaffenhofen - Inzing - Kernaten - Völs - Innsbruck (ca. 50 km)

Samstag, 7. Juni 1997
9.00 Uhr: Innsbruck - Wattens - Weer - Pill (ca. 25 km) - Weerberg (Bergprüfung 2 km) - Wattens (Siegerehrung)

Für die Rückfahrt nach Feldkirch wurden die TWIKE in einen Sattelschlepper verladen.

 

Gesamtwertung der Kategorie TWIKE


Der erste Preis in der Kategorie TWIKE ging an den Informatiker Peter Strittmatter

Rang Punkte Start-Nr. Name Herkunft TWIKE
1 14 29 Peter Strittmatter Rifferswil ZH 099
2 19 27 Paul Beeler Hochdorf LU 117
3 19 21 Maya Schnyder & Maeni Mueggler Gelterkinden / Bern 006
4 19 25 Heinz Mundwyler Wetzikon ZH 056
5 20 30 Beat Wenger & Matilda Monn Bertschikon / Zürich 102
6 33 24 Robert Widmer Madetswil ZH 023
7 34 22 Markus Speich Glattbrugg ZH 058
8 35 20 Peter Zeller & Frank Rupp Zürich / Kriens 003
9 39 26 Hanspeter & Ursula Ricklin Stäfa ZH 015
10 42 28 Ulrich Spieker Cadrezzate (Italien) 123

 

Gesamtwertung der weiteren Kategorien

Rennsolarmobile (1 Teilnehmer):

1. Roberto Blotto (I) auf Amica Solare

Fahrzeuge bis 750 kg (8 Teilnehmer):

1. Andi Kruspan (CH) auf Horlacher Carbon
2. Adrian Baumann (CH) auf Solec Riva Sprint 2
3. Hans Baumann (CH) auf Solec Riva Sprint 1
4. Romano Chiapella (I) auf Ligier Optimax
5. Bernhard & Martina Sonnberger (A) auf Ligier Ambra

Fahrzeuge über 750 kg (19 Teilnehmer):

1. Axel Krause & Matthias Keller (CH) auf Mini Evergreen
2. Karin Smith & Stefan Erbacher (USA) auf Ligier Optimax
3. Horst Ziering (A) auf Ligier/ATW Optima E
4. Prinzo Cono (I) auf Lancia
5. Heini Holinger (CH) auf Mini Evergreen

E-Zweiräder bis 100 kg (5 Teilnehmer):

1. Rudolf Czernoch jun. (A) auf AC-Bike I
2. Josef Spitzer (A) auf E-Rad
3. Josef Kasbauer (A) auf E-Liegefahrrad
4. Frau Spitzer (A) auf E-Rad
5. Wolfgang Aistleitner (A) auf KTM City-Bike

E-Zweiräder über 100 kg (5 Teilnehmer):

1. Christian Weinstabl (A) auf Funbike
2. Andrea Buldini (I) auf Aprilia Fabbiani/Egraf
3. Rudolf Czernoch sen. (A) auf Honda CBX 750
4. Cedric Lynch (GB) auf einer Eigenbaukonstruktion
5. Renato Barra (I) auf CIP 025

Die guten Plätze der Schweizer sind nicht zuletzt auf die Technologie des innovativen Antriebsspezialisten BRUSA zurückzuführen, wo Andreas Kruspan, Axel Krause und Matthias Keller tätig sind. Sie setzen damit ihre langjährige Erfolgsserie an internationalen Rennen fort.

Die Schlusswertung setzt sich aus den Wertungen von Teilprüfungen zusammen. Massgebend ist die Summe der Rangpunkte. Im folgenden Text konzentrieren wir uns auf die Resultate der Kategorie TWIKE.

Die TWIKE waren alle mit dem Zusatz-Batteriemodul ausgerüstet. Gefahren wurde alleine oder zu zweit. Rund die Hälfte der Fahrzeuge waren mit Plexischeiben ausgestattet, die anderen mit der Verbundglasscheibe. Bezüglich Mechanik und Elektronik waren an keinem der Fahrzeuge Änderungen gegenüber der Serienversion vorgenommen worden.

 

Wertung Teil 1: Geschicklichkeits-Parcours in Innsbruck

Am Abend des ersten Tages (Mittwoch, 5.6.97) war als Auftakt die Geschicklichkeits-Prüfung vorgesehen. Für die Zuschauer war dieser Teil besonders attraktiv. Vor dem Start waren einige der Altstadtgassen mit Elektromobilen aller Art verstopft. Auf dem relativ engen Platz unter dem "Goldenen Dachl" hatten die Organisatoren einen abwechslungsreichen Parcours eingerichtet. Nach dem Start fuhr man vorwärts an eine Schranke. Dann rückwärts weiter und seitlich einparken. Wieder hinaus und in einer Kurve zwischen orangen Kegeln an eine weitere Schranke, dann in einer sehr engen Kurve zurück an eine dritte Schranke. Von dort in einer weiten Linkskurve zu einem in Längsrichtung am Boden liegenden Brett, das mit dem rechten Hinterrad zu befahren war. Zum Schluss war ein Stop zwischen zwei Marken vorgeschrieben.


Die Stelle mit dem Brett

Bei den Schranken musste man innerhalb einer vorgegebenen Distanz anhalten, ohne zu berühren. Die orangen Kegel waren ebenfalls tabu. Beim Einparken hatte man genügend weit in die Lücke zu schlüpfen. Das Brett war etwas Glückssache, da es exakt getroffen werden musste (was rund die Hälfte der Fahrer schafften). Für Fehler gab es Strafpunkte, deren Summe praktisch die Rangreihenfolge ergab. Die Fahrzeit spielte eine untergeordnete Rolle.

Rang Strafpunkte Fahrzeit (Min.) Name TWIKE
1 0 0:56.65 Beat Wenger 102
2 0 1:02.06 Maya Schnyder 006
3 0 1:03.91 Hanspeter Ricklin 015
4 0 1:09.07 Robert Widmer 023
5 1 0:52.83 Peter Strittmatter 099
6 1 0:55.92 Peter Zeller 003
7 1 0:56.02 Markus Speich 058
8 1 1:11.99 Heinz Mundwyler 056
9 1 1:12.52 Paul Beeler 117
10 1 1:35.50 Ulrich Spieker 123

Bei den anderen E-Mobilen reichten die Zeiten von einer halben bis über 2 Minuten. Die TWIKE hinterliessen einen guten Eindruck, da praktisch alle schnelleren Fahrzeuge Strafpunkte erhielten.

 

Wertung Teil 2: Beschleunigungsprüfung auf der Telfser Allee

Am zweiten Tag wurde die 60 km-Etappe nach Ötz um 9 Uhr gestartet. Die Fahrzeuge fuhren aus der Stadt Innsbruck ein Stück talaufwärts in Richtung Arlberg. Die Polizei hatte auf halber Strecke bei Telfs ein ebenes, gerades Strassenstück gesperrt. Die Fahrzeuge starteten einzeln aus dem Stand, beschleunigten und flitzten entlang der Alleebäume zum 400 m entfernten Ziel, wo die Zeit genommen wurde. Einige Teams entledigten sich vorher der Beifahrer, die sich dann als Touristen getarnt zu Fuss zum Ziel schlichen. Sie dürften sich damit um einige Ränge nach vorne geschoben haben, da die Fahrzeit natürlich auch vom Fahrzeuggewicht abhängt.

Rang Fahrzeit (Sek.) Name TWIKE
1 23.74 Heinz Mundwyler 056
2 23.82 Paul Beeler 117
3 24.10 Frank Rupp 003
4 24.49 Beat Wenger & Matilda Monn 102
5 24.51 Peter Strittmatter 099
6 24.53 Maya Schnyder 006
7 24.62 Markus Speich 058
8 25.25 Hanspeter & Ursula Ricklin 015
9 25.26 Robert Widmer 023
10 26.09 Ulrich Spieker 123

Die Zeiten der TWIKE lagen sehr nahe beeinander. Wieviel haben wohl das Treten, der Pneudruck oder die Einstellung der Beschleunigungsstufen ausgemacht?

Massgebend für das Resultat war die zur Verfügung stehende Antriebsleistung pro Kilogramm Gesamtgewicht. Es gab Fahrzeuge, die im Vergleich zum TWIKE viel mehr Leistung pro Kilo zur Verfügung hatten. Die Rekordzeit von 15.63 Sekunden wurde von Andreas Kruspan im Horlacher Carbon hingelegt, im Abstand von einer Hundertstelssekunde gefolgt von Riccardo Falci in seinem modifizierten Peugeot 205. Praktisch alle teilnehmenden Fahrzeuge fuhren die Strecke innerhalb von 30 Sekunden. Das zeigt, dass sie für den Alltagsverkehr ausreichend motorisiert sind.

 

Wertung Teil 3: Bergprüfung zum Piburger See

Wie bei der Beschleunigungsprüfung ist auch hier die Motorenleistung pro Gesamtgewicht ausschlaggebend. Die Strecke führte von Ötz über enge Kurven rund 1.5 km den Hang hoch. Die Steigung betrug rund 16%! Für die Fahrer bestand Helmtragpflicht. Wer keinen dabei hatte, musste unten bleiben.

Rang Fahrzeit (Min.) Name TWIKE
1 2:18.869 Peter Strittmatter 099
2 2:19.086 Heinz Mundwyler 056
3 2:23.557 Paul Beeler 117
4 2:23.579 Maya Schnyder & Maeni Mueggler 006
5 2:24.014 Beat Wenger & Matilda Monn 102
6 2:26.852 Markus Speich 058
7 2:27.967 Ulrich Spieker 123
8 2:30.731 Robert Widmer 023
9 2:39.387 Peter Zeller & Frank Rupp 003
10 2:40.403 Hanspeter & Ursula Ricklin 015

Die schnellsten Fahrzeuge der übrigen Typen benötigten rund eineinhalb Minuten, um den Hang hochzuklettern.

 

Wertung Teil 4: Etappe Innsbruck - Ötz - Innsbruck


In Innsbruck vor dem Start nach Ötz

Alle TWIKE erreichten das Ziel jeweils innerhalb der Zeitlimite und erhielten deshalb die gleiche Anzahl Punkte.

 

Wertung Teil 5: Energiebezug

Der Energiebezug vom 6.6.97 ab 8.00 Uhr wurde während 24 Stunden gemessen. Es kann angenommen werden, dass die Fahrzeuge bei Messbeginn vollgeladen waren. Die Unterschiede beim Energiebezug sind zum Teil erklärbar. Z.B. konnte das TWIKE 006 nicht richtig geladen werden, da vermutlich von anderen Ladegeräten an dieser Phase massive Störungen aufs Netz geschickt wurden. (Es kann von einem geschätzten Energiebedarf von 5-6 kWh für ca. 80-100 km ausgegangen werden.)

Rang Energiebezug (kWh) Name TWIKE
1 2.5 Paul Beeler 117
2 4.0 Peter Strittmatter 099
3 4.7 Robert Widmer 023
4 4.9 Maya Schnyder & Maeni Mueggler 006
5 5.0 Beat Wenger & Matilda Monn 102
6 5.8 Heinz Mundwyler 056
6 5.8 Markus Speich 058
8 7.0 Hanspeter & Ursula Ricklin 015
9 7.4 Ulrich Spieker 123
10 8.2 Peter Zeller & Frank Rupp 003

Andere Fahrzeuge erreichten Werte von 1.6 kWh (Andreas Kruspan auf Horlacher Carbon) bis 47.3 kWh (Romano Chiapella auf Ligier Optimax). Aussagen über die Effizienz können kaum abgeleitet werden, da die Werte durch die Höhe der anfänglichen Batteriekapazität mitbestimmt sind. (Ein Fahrzeug mit einer Reichweite von mehr als 150 km hätte während der Messperiode gar nie laden müssen.)

 

Wertung Teil 6: Bergprüfung Weerberg

Rang Fahrzeit (Min.) Name TWIKE
1 2:46.945 Peter Strittmatter 099
2 2:48.299 Heinz Mundwyler 056
3 2:49.439 Maya Schnyder 006
4 2:54.387 Paul Beeler 117
5 2:55.797 Beat Wenger & Matilda Monn 102
6 2:57.457 Ulrich Spieker 123
7 2:58.653 Frank Rupp 003
8 3:02.723 Markus Speich 058
9 3:07.146 Robert Widmer 023
10 3:12.043 Hanspeter & Ursula Ricklin 015

Hier spielt natürlich wieder die Fahrleistung die Hauptrolle. Vermutlich war der Parameter für den Batteriestrom nicht bei allen Fahrzeugen gleich eingestellt. Trotzdem sieht man, dass fast alle TWIKE sich sehr serienmässig verhalten.

Weitere Infos über das Rennen bei: Robert Widmer, Präsident TWIKE KLUB, Tel./Fax +41-1-955 05 40

 

Aktualisiert: 27. Juni 1997 / pz

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