Tag 3 Sonntag 3. Mai:
Turin
Die Stadt ist grosszügig angelegt. Römischer Grundriss, Amerikanische Auto-Massenproduktion und Italienische Lebenfreude machen sie zur Weltstadt.
Die Dachbesichtingung mit hochkomprimiertem FIAT Museum runden wir ab mit einer ausgedehnten Stadtwanderung.
Leider schaffen wir es nicht mit den TWIKE auf Dach zu dürfen, trotz mehreren Bestechungsversuchen.
Tag 4 Montag 4.Mai
Dem Po entlang fahren wir nach Osten. Die Wetterprognose versprach Regen. Unser Ziel war Hotel Olimpia, bzw. das Trainingscamp auf 1000m in Pregola kurz vor Bobbio. Das Wetter war wunderbar, kein Tropfen und angenehm kühl. Google hat uns zwar ziemlich über Hauptstrassen via Casale Monferrato, Alessandria und Tortona nach Varzi geführt, dafür hatten wir gut Zeit die kleinsten Wege zu unserem Bergresort zu nehmen, wo uns der Kuckuck begrüsste.
Tag 5 Dienstag 5. Mai
Den Start müssen wir heute verschieben, denn es Regnet in Strömen. 10h klart es auf, sodass wir uns auf der Weg zum Meer machen können. Die Strasse hat unendlich viel Kurven und noch einen 1200 m hohen Pass. Der Cinque Terre Küste entlang kurven wir nach LaSpezia. Das ist die letzte Etappe mit Marco zusammen.
>>> Album 01 bis La Spezia
Tag 6 Mittwoch 6. Mai
La Spezia ist die Stadt der Italienischen Marine. Der 1860 erbaute Hafen und die Werften prägen die Stadt. Wir besuchen daher als erstes das Marine Museum. Die TWIKE haben Pause . . . wir laufen 18000 Schritte.
Tag 7 Donnerstag 7. Mai
Entlang der Küste meint man Schneeberge zu sehen. Es ist zwar weiss, aber nicht so kalt: Der berühmte Marmor von Carrara. Der Berg wird seit den Römern blockweise zersägt und in Kunstwerke verwandelt. Das wollen wir genauer anschauen. Wir dringen mit den TWIKE in das wohl edelste Bergwerk ein.
Die Nacht verbringen wir in Pisa. Natürlich nicht ohne den berühmtesten Bauschaden zu besteigen.
Tag 8 Freitag 8. Mai
Zwischen Pisa und Florenz war das Silicon Valley des 16 Jh. Die moderne Wissenschaft und Technik wurde hier erfunden und ist immer noch an vorderster Front dabei.
Erster Halt ist deshalb das European Gravitational Observatory aufzusuchen. Leider gibt es heute keine Führung, aber wir stellen uns einfach vor den Eingang und packen den ersten neugierigen Mitarbeiter, der raus kommt. Den Vakuumtechniker quetschen wir gleich aus, und weil Gsundi, Peter und Philippe das meiste schon wissen, tauchen wir schnell ganz tief in die Materie ein.
Piaggio liegt nicht weit entfernt in Pontedera. Millionen kleine, lärmige Stinker kamen von dort, aber auch nachhaltiges, z.B. das Vorderrad des TWIKE;)
Dem berühmtesten Blogger aus dem 16.Jh müssen wir natürlich in Vinci auch die Ehre erweisen.
Auf 125 km geniessen wir dazwischen auf dem Weg nach Florenz die malerischen Olivenhaine und Rebberge der Toscana.